Die gut geheizte Höhle eines digitalen Bücherlindwurms mit ausgeprägt horriblen Vorlieben. Kann keine langen Texte, hält sich deshalb an Zitate, Klappentexte und bunte (oder schwarzweiße) Bilder.
Back to the 80s mit menschenfressenden Killersalatschnecken, inhaltlich und stilistisch schlicht aber sehr sehr blutig und schön schräg unterhaltsam. Im Prinzip der Weiße Hai mit Glibbermonstern, dafür ohne jeden Anflug von Niveau. Ab und zu darf das schon mal sein.
Leider zu viele Stories dabei, die allerhöchstens egal bis langweilig sind. Auf echte Highlights habe ich vergebens gehofft, insgesamt ist diese Sammlung für mich eher enttäuschend. Von Herrn König erwarte ich deutlich mehr.
Gediegener Old School Horror aus den Achtzigern, mit dem groben Keil in die Druckplatten gestanzt, erfrischend frei von unnötigem Romanzen- und Rechtfertigungsbohei. Was getan werden muß, wird getan, fertig. Und wenn man sich mit dem uralten Bösen anlegt, das sich in einer der Hauptschlagadern des britischen Schienennetzes verbirgt, dann gibt es auch reichlich Späne (und Kutteln), die dabei fliegen. Für mich als Eisenbahnfan mit Augenmerk auf Dampf und Diesel natürlich ein gefundenes Fressen ❤️
Jetzt habe ich endlich die Muße, mich mit diesem IKEA-Katalog aufs Sofa zu packen und in Ruhe zu schmökern. Liest sich weg wie nix, und mit Angestellten in skandinavisch angehauchten Möbelhäusern möchte ich nicht tauschen. Viel zu gefährlich, der Job!
So. Schluss. Aus. Ende Gelände.
Hier kann leider auch der schokostimmige Vorleser nicht zum vierten Stern verhelfen, zu dünn plätschert die Handlung vor sich hin. Vielleicht hatte ich aber auch einfach nur die Schnauze voll vom 1793sten Griff in die Kiste mit den Einzelteilen...
Dreieinhalb Sterne für das (gekürzte) Hörbuch, plus einen halben Bonusstern für den vorzüglichen Vorleser. Mit sowas im Ohr macht sogar die stumpfsinnige Heimarbeit zur Zeitkontoauffüllung irgendwie Laune.
Die Chose war mir jetzt dann doch zu wirr und sprunghaft, um mich zum Schluß durchzukämpfen. Dazu durchgängig Charaktere, die mir vollkommen egal geblieben sind. Gegen meine momentane Leseunlust müssen andere Kaliber in Stellung gebracht werden...
Entschieden zuviel Küchentischpsychologie zwischen all dem Geschnetzel. Da hab ich vom Autor schon deutlich schmackhaftere Schlachtplatten kredenzt bekommen!
Warum dieser SciFi-Klassiker nur zwei lausige Sterne bekommt und mich obendrein zum Abbruch bewegt hat? Weil ich selbst in den ältesten Büchern des Genres äußerst selten an dermaßen frauenverachtende Kackscheiße wie in diesem Fall gerate und an meine Nerven denken muss. Dazu durchgehend papierblattflache Charaktere, deren Schicksal mir samt und sonders scheißegal ist, und eine Handlung, die holzschnittartiger kaum sein könnte. Das einzig halbwegs interessante und den zweiten Stern ranholende sind die Triffids, die blöderweise nur ganz weit außen am Rande vorkommen.
Nach einem Viertel abgebrochen wegen anhaltender, zu nichts führender Geschwätzigkeit. Schade um das eigentlich ergiebige Thema.
Ein Buch der Marke "Witz komm raus, du bist umzingelt". Mir unerklärlich, was andere Goodreader daran so toll finden.
Abgebrochen und in die digitale Ecke gepfeffert! Dass der Typ, der das Drehbuch für den originalen Hitcher geschrieben hat, so dermaßen als Romanautor saugt, hätte ich mir nicht vorstellen können. Dass der Typ allerdings auch am Drehbuch für das grottige Remake beteiligt war, hätte mir eine dezente Warnung sein können... hätt ich's bloß vorher gewusst :/
Ich hab grad keine Lust auf eine ausführliche Begründung, aber meine Lust, Clive Barker eine (oder mehrere) zu schallern, ist dafür umso größer. Was ein Reinfall, und so rein gar nicht eines Pinhead würdig *grummel*
Stark gekürzte, aber unterhaltsame Biographie des alten Schwerenöters Casanova. "Stellen"weise hat der geradezu lasziv entspannte Vortrag in mir solche Reaktionen provoziert:
Und wie immer fünf Sterne an den Vorleser. Der dürfte mir wirklich das Berliner Telefonbuch vorlesen... *hachz*